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design im marketing

 

was ist service design?

obwohl jeder unternehmer solch eine designdienstleistung brauchen könnte (in customer care kann man immer besser werden), klingt service design, die gestaltung von dienstleistungen, für die meisten viel zu abstrakt.

 

ja, industrial design ist dagegen einfach zu erklären: das ist die gestaltung von gegenständen, die industriell hergestellt werden; konsumgüter oder investitionsgüter, die in großen stückzahlen produziert werden. was aber kann man sich unter der gestaltung einer dienstleistung vorstellen? für mich stellte sich zusätzlich die frage: wie kann ich unsere tätigkeit und den nutzen, den wir damit dem unternehmer stiften, nachvollziehbar erklären? 

 

für einen vortrag bei BNI entstand diese erklärung -- service design: die gestaltung der kontaktpunkte zwischen kunde und unternehmen entlang der kundenreise.

»schauen sie sich das an!«

 

 

GPdesignminutes ist eine serie von kurzfilmen, die unterschiedliche aspekte von design erläutern.

 

das factsheet zu service design:

 

Click here to download:
GP_service_design_V1.pdf (1.55 MB)
(download)

 

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alles kleinschreiben, warum?

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich meine Text kleinschreibe. Achja, und man weist mich darauf hin, dass der kleingeschriebene Text viel schlechter lesbar wäre. Da möchte ich dann immer an das Kapitel »kleinschreibung« aus »integriert entwerfen«, rudolf greger, christoph pauschitz, wien 1992, verweisen. 2009 habe ich diesen Text in eine Kurzfassung gebracht (»design im marketing – mittel zum zweck«, rudolf greger, wien 2009), die ich hier, nochmals editiert, zur Verfügung stelle und auf die ich in Zunkunft verweisen kann.


Ende der 80er Jahre habe ich mich an der Universität für angewandte Kunst intensiv mit Typografie beschäftigt und eine interessante Entdeckung gemacht: Das Kleinbuchstabenalphabet ist eine evolutionäre Weiterentwicklung des Großbuchstabenalphabets. Seit jener Zeit schreibe ich klein, aus innerer Überzeugung. Ich unterschreibe auch in Kleinbuchstaben.

Die Lesbarkeit der Texte wird durch Kleinschreibung nicht beeinträchtigt. Es ist eher eine Frage der Gewohnheit und des Willens, der Offenheit und der Sensibilität, ob man einen Text in Groß-Klein-Schreibung oder in Kleinschreibung lesen kann/will, ob man Sinnveränderungen feststellt oder Schwierigkeiten beim Verstehen eines Textes hat. Würde ich Ihnen das Geschriebene erzählen (in einem Hörbuch zum Beispiel), dann würden Sie auch keinen Unterschied zwischen groß- und kleingeschriebenen Wörtern erkennen können. Ja, es stimmt, die Unterscheidung zwischen »Sie« (lieber Leser) und »sie« (die da drüben) ist schwieriger, wenn beides kleingeschrieben ist. Aber diese Unterscheidung fällt uns doch auch nicht schwer, wenn »sie« (die da drüben) am Satzanfang steht und daher großgeschrieben ist. »Sie« ist durch den Kontext leicht erkennbar. Eine solche Argumentation greift also zu kurz.

So wie ich beim Brauch, die Olympische Fackel durch die Welt zu tragen, nachdenken müsste, welchen Ursprung dieser Brauch tatsächlich hat, und beurteilen müsste, ob ich ihn wirklich pflegen will, ob ich mich dafür einsetze oder ob es nicht doch nur ein Brauch aus einer Zeit ist, in der es darum ging, die Massen zu manipulieren, genau so muss ich mir beim Brauch, groß-klein zu schreiben, Gedanken über den Ursprung machen:

Der Brauch der Groß-Klein-Schreibung hat seinen Ursprung in der Renaissance. Es war ein Irrtum, oder polemisch ausgedrückt: eine subtile Methode der Herrschaftsausübung. Man entdeckte die großen Inschriften der Römer auf ihren Triumphbögen und Grabsteinen mit der aus der griechischen Kapitale weiterentwickelten und verfeinerten römischen Kapitalis und meinte damit besondere Worte oder den Seitenbeginn schmücken zu müssen. Texte des täglichen Gebrauchs hatte man bis dahin ausschließlich in Kleinbuchstaben geschrieben. Selbst die Römer mit ihren prächtigen Inschriften hatten für die alltägliche Korrespondenz eine schneller schreibbare und vor allem besser lesbare römische Kursive entwickelt – besser lesbar, weil Ober- und Unterlängen eine charakteristische Wortsilhouette erzeugen. 

Für fast 1500 Jahre wurde ausschließlich kleingeschrieben. Karl der Große machte die karolingische minuskel (eine kleinbuchstabenschrift) zur verbindlichen verwaltungsschrift in seinem reich. Aus ihr entwickelte sich die humanistische minuskel, die kleinbuchstaben unserer lateinschrift. Wie gesagt, dann, in der renaissance, kam man (künstler?) auf die idee, wörter durch Großbuchstaben auszuzeichnen. Zuerst nur bestimmte, wenige wörter, wie Kaiser, Thron, später dann auch Stadt und Bürger. Großbuchstaben als zeichen der Repräsentation, um zu zeigen, wie wichtig man ist. die großbuchstaben wurden verwendet, um unterschiede sichtbar zu machen, um zu werten. aber wir alle, die wir managementbücher lesen, wissen, dass werten nicht zum erfolg führt. aus diesem grund schreibe ich klein. mit kleinschreibung kann und will ich die menschen nicht direkt beeinflussen. aber mit kleinschreibung kann ich zum nachdenken darüber anregen. mit kleinschreibung kann ich ein zeichen meiner gesinnung setzen, um zu zeigen, gerade jetzt (oder noch immer1), dass deutsch nicht die etwas bessere sprache ist, die groß-klein-schreibung braucht und die ihre wörter mit großbuchstaben schmückt. ist ihnen eigentlich aufgefallen, dass sie seit zirka 100 wörtern kleingeschriebenes lesen? kleinschreibung ist heute nichts besonderes mehr. auch hier hat das internet seinen beitrag zur demokratisierung geleistet. die bequemlichkeit der menschen, e-mails der einfachheit halber kleinzuschreiben, die gewohnheit, englische texte zu lesen, die art, wie sms geschrieben werden, all das führt dazu, dass kleinschreibung immer weniger auffällt. und schon gar nicht die lesbarkeit negativ beeinflusst. nüchtern betrachtet, steigern kleinbuchstaben die lesbarkeit, weil die unterscheidbarkeit zwischen den buchstaben leichter ist – sie haben mehr charakter. kleinbuchstaben sind der leistungsträger der geschriebenen sprache! der wert eines satzes ist nicht das substantiv, sondern das verb, das gibt dem satz erst sinn. großbuchstaben fördern imperiales denken – aber das wäre ein anderes buch.

-rudolf greger

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vortrag in linz: designstrategie zur unternehmens- und markenentwicklung

die designaustria mitteilungen 4-2011 brachten eine transskription von einem der vorträge die rudolf greger auf der »design linz 2011« gehalten hat.

(download)

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design ins marketing

»Das Ziel des Marketing ist es, den Verkauf überflüssig zu machen«, sagt peter drucker.

und ich ergänze: »mit design wird dieses marketing einfacher«.

um den verkauf so gut wie überflüssig zu machen, ist es notwendig, die kundin zu kennen und zu verstehen und ihr ein produkt (oder eine dienstleistung) anzubieten, das ihr mehr nutzen bietet, als es ihr kostet.

das klassische marketing bedient sich dazu der markt- forschung, bildet fokusgruppen, etc. aber das sind die falschen werkzeuge! sie bieten nur den blick in den rückspiegel, sind die zeitung von gestern. wer will schon das, was in der zeitung von gestern stand, morgen wieder lesen? neues ist gefragt, innovation ist das gebot der stunde!

und wo kommt diese innovation her? nicht von den kunden! »Jedermann weiß, wie sich die Nachfragerin zu verhalten hätte, nur die Nachfragerin nicht«, sagte peter drucker sinngemäß. also nützt es auch nichts sie zu fragen. die kunden können ihre bedürfnisse nicht verbalisieren, sie kennen sie in der regel gar nicht. sie können nur das nennen, was sie kennen, aber nicht das, was möglich ist. designer sind darauf trainiert, bedarf und anforderungen der kunden an ein produkt zu erspüren: den menschen das geben, was sie schon immer vermisst haben, wenn sie es bekommen, aber nie in der lage waren zu benennen.

natürlich müssen wir dazu herausfinden, was kunden wünschen, beobachten, wie sie mit den dingen umgehen, versuchen, ihre bedürfnisse zu entdecken. »Wir sollen ihnen zuhören, aber nicht zu nah!«, meint patrick le quement, der chefdesigner von renault. wir brauchen diese informationen als anknüpfungspunkt für die innovation. die zeitung von gestern mag überholt sein, aber sie ist unsere geschichte. ja, wir wollen der parade voraus sein, aber nur so weit, dass wir noch als teil der parade erkannt werden – most advanced yet acceptable, heißt die formel für neue produkte und dienstleistungen.

wie schaffen wir das? mit der denkweise der designer. design thinking ist das tool der stunde. die kernaufgabe jeder designfunktion (produktdesign, grafikdesign, webdesign, interiordesign etc.) ist letztlich das optimieren von prozessen. es geht um das optimale erlebnis. um die touchpoints der kunden mit dem unternehmen. wir nutzen die fähigkeiten der designer, ungewöhnliche querverbindungen herzustellen und die kundensicht einzunehmen.

industrial designer z. b. sind traditionellerweise sparring-partner der techniker. noch vor zehn jahren meinten viele techniker in österreichischen betrieben, designer würden ihnen die arbeit wegnehmen wollen und könnten sie ersetzen. heute wissen die meisten von ihnen: mit design gelingt es, produkte zu entwickeln, die näher an der kundin sind und die ihre bedürfnisse erfüllen, eben innovationen! designer als enabler der technischen möglichkeiten.
so! und das gleiche wünschen wir uns heute fürs marketing: designer als mentale sparring-partner der marketers! genauso wie designer im dialog mit technikern die für die kundin bessere lösung freisetzen – auch indem die designer die technische lösung gegenüber dem marketing verteidigen, können designer marketers dabei unterstützen, bessere, d. h. kundenorientiertere marketingkonzepte zu realisieren. die »kultivierte naivität« der designer und ihr dennoch vorhandenes fachverständnis für marketing sind der schlüssel dazu.

ähnlich wie designer unmöglich den wissensstand der techniker haben können und trotzdem verstehen, was technisch passiert oder notwendig ist, haben sie auch nicht den wissensstand der marketers und können sich trotzdem auf fachebene darüber unterhalten und die sachzwänge nachvollziehen.

in diesem zusammenhang hilft die »kultivierte naivität« der designer dabei, die rolle der kundin einzunehmen. damit gelingt es der designerin als anwältin der kundin und gemeinsam mit der marketing-expertin ein auf die zielgruppe besser adaptiertes konzept zu entwickeln. es gelingt, weil in diesem dialog legislatives und exekutives denken getrennt werden.

die designerin kennt die probleme in der unternehmensstruktur nicht im detail, kennt auch keine detailkosten und kann, aufgrund dieser »kultivierten naivität«, auch nicht die probleme in der umsetzung abschätzen. sie kann frei und ohne gesichtsverlust neue, teils verrückt klingende vorschläge im sinne der kundin machen. diese ansätze sind die intellektuelle machete, mit der das gestrüpp der sachzwänge und traditionen im marketing des unternehmens durchdrungen und der blick auf innovative marketinglösungen freigelegt wird. gemeinsam arbeitet man sich durch diesen dschungel, bis man den schatz gefunden hat, den die fachfrau aus dem marketing kraft ihrer expertise erkennt, wenn er sichtbar wird.

sie ist es auch, die das notwendige fachwissen hat, um die gefundene rudimentäre idee zu realisieren. die designerin begleitet diesen prozess – als anwältin der kundin und um die konzepttreue sicherzustellen. ihr fachverständnis im marketing lässt sie keine unmöglichen »designerforderungen« stellen, sondern hilft ihr das bestmögliche für kundinnen mit dem aus marketingsicht gegebenen zu erreichen (ein bisschen effectuation mischt sich da herein).

der naive ansatz der designer führt zu neuen lösungen, ihr fachverständnis ermöglicht das skalieren auf realisierbarkeit. nebenbei können marketers, genau wie die techniker, die designer als argumentationshilfe einsetzen und die designer als schmiermittel und für einen interessensausgleich zwischen den unternehmensfunktionen, als verbindende kraft zwischen technik und marketing und verkauf und kunden.
nutzen wir diese kraft!

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design ins marketing!

unlängst erschien ein artikel von mir in der zeitschrift für dialogmarketing »hammer & amboss«, ausgabe 1/2010, der dialogschmiede.

dieser artikel war die vorlage für ein impulsreferat im rhetorikclub, das ich hier präsentiere:

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Aus Kunden Botschafter machen (Design als Strategie)

Viele Märkte sind heute bereits gesättigt. Es herrscht Verdrängungswettbewerb. Immer mehr Produkte und Dienstleistungen ähneln einander und die Käufer sind preissensibel. Produktionen werden ausgelagert, Produkte immer billiger angeboten und das bei gleichbleibender oder besserer Leistung. Die Abwärtsspirale dreht sich seit Jahren und Geiz-ist-geil ist bereits eine Alltagsfloskel.

Durch Innovation und Design differenzieren lautet das Credo der Berater. Das Ziel ist, dem Mitbewerb voraus zu sein und begehrenswerte Produkte anzubieten – zum Premiumpreis und als Marktführer. Beispiel iPod.

Die Lösung

Erklimmen sie die höchste Stufe der Designleiter, setzen sie Design als Strategie ein. Dabei arbeiten Designer mit dem Management an der Geschäftsgrundlage: die Vision der Firma und die Wertschöpfungskette sind auch Gestaltungsgegenstand, nicht nur die Produkte.

Um nützliche und ansprechende Produkte zu schaffen, versetzt sich der Designer üblicherweise in die Lage des Benutzers. Diese Erfahrung hilft auch dann, wenn das Produkt ein Prozess oder ein Bedienablauf ist.

So haben wir sehr erfolgreich den Akkreditierungsprozess bei der JCI Weltkonferenz 2005 gestaltet. Das Ergebnis war nach Aussage vieler Delegierter, das beste Registrierungserlebnis ihrer Konferenzgeschichte. Selbst Konferenzprofis, wie die Leute vom Austria Center Vienna, waren erstaunt und baten angeblich die Systematik für zukünftige Kongresse übernehmen zu dürfen. Dabei war das designte System im Vorfeld umstritten. Der Prozesszugang eines Designers ist eben anders als der eines Managers. So könnte die Kombination dieser beiden Berufsgruppen zum Erfolgskatalysator des Jahrhunderts reifen.

Bei Design als Strategie bearbeiten wir den Gesamtprozess aus Sicht des Benutzers! Dabei werden die Komponenten des Produkterlebnises gestaltet und aufeinander abgestimmt. Das betrifft die Produktgestaltung selbst, aber auch Bedienabläufe, Software und Geschäftsmodelle. Eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialisten ist essentiell, mit den Managern eines Unternehmens.

Ein Paradebeispiel für diese Vorgangsweise ist Apples iPod mit seinen Satelliten iTunes, iTunes Music Store, der Idee von Steve Jobs vom Macintosh als Digital Hub und seiner Vision vom Selbstverwirklichungsbedarf und Mitteilungsdrang der Menschen. Software, die aufeinander abgestimmt ist, gepaart mit auf die Bedürnisse der Benutzer optimierten Geschäftsmodellen, betten sich in die Lebenführung der Menschen ein.

Der Nutzen

Der Konsument kauft nicht nur das Produkt, sondern ein Verhaltenskonzept, das ihm Vorteile in seiner Lebensführung bringt und aus dem er so schnell nicht wieder aussteigen will. Dadurch wird das Produkt für den Mitbewerb unangreifbar. Der Nutzen, den das Produkt als Manifestation dieser Dienste liefert, ist so groß, dass der Benutzer bereit ist, einen höheren Preis dafür zu bezahlen. Ja mehr noch, er ist sogar bereit den Umsatz des Unternehmens durch Inanspruchnahme der Zusatzdienste zu steigern. Im Idealfall wird so ein Kunde zu einem Botschafter.

(hm, das notierte ich mir im september 2006)

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vom wert des design

der titel absichtlich sehr weit gefasst.

zum einen geht es darum den wert, den design einem produkt oder einer dienstleisung oder prozess hinzufügt zu benennen.

zum zweiten soll man daraus den preis, den diese designarbeit kostet, ableiten.

zum dritten muß dieser erwirtschaftbare betrag eine notwendige infrastruktur beim designdienstleister erhalten können.

zum vierten wollen wir keine honorarordnung und auch keine richtlinien erarbeiten, sondern die freie preisbildung zulassen und also einen liberalen ansatz wählen. damit soll auch der beweis erbracht werden, dass dieser von der österreichischen schule inspirierte systematik die einzig sinnvolle, gesunde methode ist.

es geht uns darum leistung, dh wirksamkeit, im design zu liefern und dafür gerecht entlohnt zu werden. der unternehmer, und also auch der designunternehmer, übernimmt risiko, um der menschheit einen dienst zu erweisen (aber da s ist eine andere diskussion und würde jetzt zu weit führen).

es wird sich ein zirkel erfahrener und junger designer bilden, um genau diese fragen zu besprechen und zu beantworten. das ergebnis wird eine transparente und faire bewertungsmethode und kalkulationsbasis sein.

interessenten an diesem zirkel melden sich bei mir unter greger@designaustria.at

designaustria, österreichs designwissens- und informationszentrum.

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tips für bessere werbung

textschnipsel aus einem artikel aus dem sonderheft 2009 der »absatzwirtschaft«. darin wird darauf hingewiesen, dass systematische vorgangsweise bei werbung die unsicherheiten entschärft. die für mich wichtigsten erkenntnisse daraus:
_ story und bilder sind essenziell, aber auch riskant. ... oft sind diese nur ein vehikel, um die eigentlichen werbeziele zu erreichen, aber sie brauchen viel der kommunikationszeit auf -- mehr als 50%.
_ die headline muß relevant sein, gut platziert, gut erkennbar [alles klar] und gut verständlich. jedes notwendige gedankliche »klicken« ist riskant und könnte den leser verlieren lassen.
_ argumenten und eine rationale botschaft sind zielführend. ... ein rationaler unterbau in der werbung ist hilfreich. es gibt viel kurzleser, aber auch langleser [ein wesentlicher hinweis für die vielen kurzleser in der entscheidergruppe, die von ihrem verhalten auf das ihrer kunden schließen, aber es kommt noch besser:] selbst wenn die zielpersonen sich nicht inhaltlich mit den informationen auseinandersetzen, so gibt das informationsangebot doch ein gefühl (!) von besonderheit und überlegenheit. das sind die treiber für den markterfolg.
_ die meisten menschen haben keine lust, ihre zeit in mühsames erkennen zu investieren [so viel zu stimmungsvollen bildern oder abstrakten bildausschnitten]
_ das einzelne werbemittel sollte so viel wie möglich leisten und nicht nur dem transfer zu anderen medien dienen.

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design definitionen

by klaus krippendorff, design issues, 1989: »the etymology of design goes back to the latin de + signare and means making something, distinguishing it by a sign, giving it significance, designating its relation to other things, owners, users, or gods.

based on this original meaning, one could say:

design is making sense (to things).«

i am urged to add: design is making sense of processes or behaviours. that means sometimes it is the shape of an object which matters, sometimes it is the procedure, the sequence of tasks that matters most, and sometimes it is how other people react to ones behaviour. all those things (objects, procedures, services) could be »designed«. in that way design means to give sense to life. and it is not only to the designers to define those things, it is to everybody.

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design thinking ...

... is an approach to innovation that is powerful, effective, and broadly accessible, that individuals and teams can use to generate breakthrough ideas that are implemented and that thererfore have an impact.« sagt tim brown von ideo.

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