textschnipsel aus einem artikel aus dem sonderheft 2009 der »absatzwirtschaft«. darin wird darauf hingewiesen, dass systematische vorgangsweise bei werbung die unsicherheiten entschärft. die für mich wichtigsten erkenntnisse daraus:
_ story und bilder sind essenziell, aber auch riskant. ... oft sind diese nur ein vehikel, um die eigentlichen werbeziele zu erreichen, aber sie brauchen viel der kommunikationszeit auf -- mehr als 50%.
_ die headline muß relevant sein, gut platziert, gut erkennbar [alles klar] und gut verständlich. jedes notwendige gedankliche »klicken« ist riskant und könnte den leser verlieren lassen.
_ argumenten und eine rationale botschaft sind zielführend. ... ein rationaler unterbau in der werbung ist hilfreich. es gibt viel kurzleser, aber auch langleser [ein wesentlicher hinweis für die vielen kurzleser in der entscheidergruppe, die von ihrem verhalten auf das ihrer kunden schließen, aber es kommt noch besser:] selbst wenn die zielpersonen sich nicht inhaltlich mit den informationen auseinandersetzen, so gibt das informationsangebot doch ein gefühl (!) von besonderheit und überlegenheit. das sind die treiber für den markterfolg.
_ die meisten menschen haben keine lust, ihre zeit in mühsames erkennen zu investieren [so viel zu stimmungsvollen bildern oder abstrakten bildausschnitten]
_ das einzelne werbemittel sollte so viel wie möglich leisten und nicht nur dem transfer zu anderen medien dienen.